24.04.2026

Indie Pass gestartet: Abo-Plattform setzt voll auf kreative Indie-Perlen

Mit Indie Pass startet eine neue Abo-Plattform, die sich komplett auf Indie-Spiele konzentriert und damit bewusst einen anderen Weg geht als große Dienste wie Xbox Game Pass oder PlayStation Plus. Statt AAA-Blockbuster und riesiger Marketingbudgets stehen hier kreative Ideen, ungewöhnliche Konzepte und frische Entwickler im Mittelpunkt. Hinter dem Projekt steckt indie.io, ein Publisher, der sich seit Jahren genau auf diese Szene spezialisiert hat und nun versucht, Indie-Games eine eigene Bühne zu geben.

 

Das Prinzip ist schnell erklärt: Mit einem Abo erhaltet ihr Zugriff auf eine wachsende Bibliothek unterschiedlichster Indie-Titel – von kleinen Geheimtipps bis hin zu ambitionierten Projekten, die man sonst vielleicht gar nicht auf dem Schirm hätte. Gerade wenn man sich gerne durch neue Spielideen wühlt und nicht immer nur das Gleiche spielen will, kann das ziemlich interessant werden.

 

Wir von Retro Aktiv haben bereits exklusiven Zugang zur Plattform bekommen und sind aktuell dabei, uns durch die Bibliothek zu wühlen. Dabei sind uns schon einige spannende Titel ins Auge gefallen, die definitiv das Potenzial haben, aus der Masse herauszustechen. Genau solche Spiele herauszupicken und euch vorzustellen, ist ja sowieso genau unser Ding – und Indie Pass liefert dafür gerade ordentlich Futter.

 

Spannend ist außerdem, dass es aktuell keinerlei Einschränkungen bei der Berichterstattung gibt. Eindrücke, Tests oder Gameplay können jederzeit veröffentlicht werden, was die Sache angenehm unkompliziert macht und dafür sorgt, dass ihr schnell einen Eindruck da von bekommt, was euch dort erwartet.

 

Unterm Strich ist Indie Pass ein Angebot, das man sich definitiv mal anschauen sollte, wenn man Bock auf neue Ideen abseits des Mainstreams hat. Wir bleiben für euch dran, testen uns durch die Auswahl und werden euch nach und nach die interessantesten Titel vorstellen.

 

23.04.2026

Sega Universe: Kultmarken sollen weit über Games hinaus zurückkehren

Mit „Sega Universe“ hat Sega eine neue Initiative gestartet, die vor allem Retro-Fans aufhorchen lassen dürfte. Statt sich nur auf klassische Spiele-Revivals zu konzentrieren, will der Publisher seine alten Marken künftig deutlich breiter aufstellen und sie auch außerhalb der Gaming-Welt neu beleben.

 

Im Fokus stehen dabei bekannte, aber teils lange vernachlässigte Reihen aus Segas Vergangenheit. Unter dem Motto „No old, stay gold“ sollen diese Klassiker nicht nur mit neuen Spielen zurückkehren, sondern auch in anderen Bereichen wie Film, Musik oder sogar Mode eine Rolle spielen.

 

Ein zentraler Bestandteil der Strategie sind zahlreiche Jubiläen im Jahr 2026. Mehrere bekannte Marken feiern runde Geburtstage – darunter unter anderem Reihen wie Streets of Rage, NiGHTS Into Dreams oder Sakura Wars. Welche davon tatsächlich konkrete neue Projekte bekommen, ist aktuell noch offen, klar ist aber: Sega will das eigene Erbe wieder stärker ins Rampenlicht rücken.

 

Spannend ist vor allem der transmediale Ansatz. Sega denkt hier deutlich größer als nur in klassischen Releases und orientiert sich sichtbar am Erfolg von Marken wie Sonic, die längst auch im Kino, auf Streaming-Plattformen und im Merchandise-Bereich präsent sind. Ziel ist es, diese Strategie auf weitere Serien zu übertragen und so alte IPs für neue Generationen wieder relevant zu machen.

 

Ganz aus dem Nichts kommt dieser Schritt nicht: Bereits in den letzten Monaten hatte Sega mehrfach angedeutet, dass man verstärkt auf klassische Marken setzen will. Neue Projekte zu Reihen wie Crazy Taxi, Jet Set Radio oder Golden Axe sind bereits in Arbeit und sollen die Rückkehr der Traditionsmarken einläuten.

 

Mit Sega Universe geht das Ganze nun einen Schritt weiter – weg vom reinen Gaming-Fokus hin zu einer umfassenden Entertainment-Offensive. Ob das Konzept am Ende aufgeht, bleibt abzuwarten, aber für Fans alter Sega-Klassiker könnte genau jetzt die Zeit kommen, in der längst vergessene Reihen plötzlich wieder überall auftauchen.

 

QUELLE

21.04.2026

Medal of Honor: Retro Remake bringt den Titel erstmals auf den PC

Mit Medal of Honor kehrt ein echter Klassiker der Shooter-Geschichte zurück – und das in einer Form, mit der wohl kaum jemand gerechnet hat. Ein Fan-Projekt namens „Medal of Honor: Retro Remake“ macht den allerersten Teil der Reihe, der ursprünglich 1999 exklusiv für die PlayStation erschien, nun erstmals auf dem PC spielbar.

 

Dabei handelt es sich nicht einfach um einen Port, sondern um ein komplett neu entwickeltes Remake. Der Entwickler hat das Spiel von Grund auf nachgebaut und dabei versucht, das ursprüngliche Spielgefühl möglichst originalgetreu einzufangen. Gameplay, Missionsstruktur und Atmosphäre orientieren sich stark am Vorbild, während die Technik modernisiert wurde, damit das Ganze auch auf heutigen Systemen sauber läuft

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Interessant ist dabei die Mischung aus alt und neu: Während viele Elemente bewusst nostalgisch gehalten sind, wurden einzelne Assets und Animationen aus späteren Serienteilen wie Medal of Honor: Allied Assault übernommen. Das sorgt zwar nicht immer für ein komplett stimmiges Gesamtbild, bringt aber gleichzeitig etwas mehr Dynamik ins Spiel.

 

Veröffentlicht wurde das Projekt kostenlos und ist über einschlägige Plattformen frei verfügbar. Mit einer vergleichsweise kleinen Dateigröße bleibt das Remake angenehm kompakt – ganz im Sinne der damaligen Zeit.

 

Natürlich ist das Ganze kein perfektes Hochglanz-Remake. Hier und da merkt man, dass es sich um ein Fan-Projekt handelt, gerade bei Animationen oder Details. Trotzdem überwiegt der positive Eindruck deutlich: Die Atmosphäre des Originals wird erstaunlich gut eingefangen und der Charme der späten 90er ist jederzeit spürbar.

 

17.04.2026

Erster Trailer zur neuen „Street Fighter“-Verfilmung ist da

Mit dem ersten offiziellen Trailer zur kommenden Neuverfilmung von Street Fighter ist jetzt klar, wohin die Reise geht: weniger Realismus, mehr Style – und ordentlich auf die Zwölf.

 

Im Fokus stehen diesmal wieder die klassischen Figuren rund um Ryu und Ken Masters, die durch Chun-Li zusammengeführt werden. Ziel ist das legendäre „World Warrior“-Turnier – doch wie zu erwarten, steckt mehr dahinter. Im Hintergrund zieht M. Bison die Fäden und sorgt für die nötige Bedrohung.

 

Der Trailer selbst macht direkt klar: Hier wird nichts neu erfunden, sondern bewusst auf die Stärken der Reihe gesetzt. Übertriebene Kämpfe, ikonische Moves und knallige Optik stehen im Mittelpunkt. Hadoukens fliegen durch die Gegend, Charaktere liefern sich stylische Duelle und das Ganze wirkt wie eine moderne Version des 90er-Trash-Charmes, den viele Fans lieben.

 

Auch beim Cast geht man einen ungewöhnlichen, aber spannenden Weg: Eine Mischung aus bekannten Schauspielern, Action-Darstellern und popkulturellen Gesichtern soll dem Film seinen eigenen Stil geben. Das passt zur gesamten Ausrichtung, die sich eher nach Spaß und Fanservice anfühlt als nach ernstem Blockbuster-Drama.

 

TRAILER

 

21.04.2026

Alien: Rogue Incursion – Part One: Evolved Edition landet überraschend auf Switch 2

Mit Alien: Rogue Incursion – Part One: Evolved Edition bekommt das düstere Sci-Fi-Horror-Abenteuer überraschend neuen Nachschub: Die überarbeitete Version ist ab sofort auch für die Nintendo Switch 2 verfügbar.

 

👉 NEWS QUELLE

 

Ursprünglich als VR-Erlebnis konzipiert, wurde das Spiel für die „Evolved Edition“ komplett umgebaut und für klassische Plattformen angepasst. Statt Virtual Reality setzt die neue Version auf eine klassische First-Person-Perspektive und überarbeitete Steuerung, sodass der Titel auch ohne Headset funktioniert.

 

Inhaltlich bleibt sich das Spiel treu: Du übernimmst die Rolle von Zula Hendricks, einer Colonial Marine, die einem Notruf auf einem abgelegenen Planeten folgt – und dabei in eine von Xenomorphen überrannte Anlage gerät. Das Ganze spielt zwischen den Ereignissen der bekannten Alien-Filme und setzt auf eine Mischung aus Survival-Horror und direkter Action.

 

Die „Evolved Edition“ ist dabei der erste Teil einer zweiteiligen Geschichte und wurde technisch modernisiert, um auch auf aktuellen Systemen flüssig und atmosphärisch zu laufen. Gleichzeitig bleibt der Fokus klar auf Spannung, knappen Ressourcen und intensiven Begegnungen mit den ikonischen Kreaturen.

 

Der Release auf der Switch 2 kommt dabei ohne große Vorankündigung – ein klassischer Shadow Drop. Gerade für Fans der Reihe ist das eine spannende Gelegenheit, das ursprünglich VR-exklusive Erlebnis nun auch unterwegs oder klassisch auf dem Bildschirm zu erleben.

 

12.04.2026

Castlevania: Belmont’s Curse zeigt sich im neuen Gameplay-Trailer

Konami hat frisches Gameplay zu Castlevania: Belmont’s Curse veröffentlicht – und das dürfte vor allem alte Fans direkt abholen.

 

Der neue Trailer macht schnell klar: Hier geht es zurück zu den Wurzeln. Klassische 2D-Action trifft auf ein deutlich stärkeres Erkundungs-Gameplay. Statt nur stumpf von links nach rechts zu laufen, erwartet euch ein verzweigtes Leveldesign mit mehreren Wegen, versteckten Bereichen und dem typischen Zurückkehren in bereits besuchte Areale.

Natürlich darf auch die ikonische Peitsche nicht fehlen. Sie dient nicht nur als Waffe gegen allerlei düstere Kreaturen, sondern wird auch aktiv in die Fortbewegung eingebaut. Schwingen, Abkürzungen erreichen, Geheimnisse entdecken – genau diese Mischung sorgt für den klassischen Castlevania-Vibe.

 

Optisch bleibt sich das Spiel treu: düster, gotisch, atmosphärisch – aber gleichzeitig moderner und etwas farbenreicher inszeniert als frühere Ableger. Das wirkt vertraut, ohne angestaubt zu sein.

Auch spielerisch deutet vieles darauf hin, dass sich Belmont’s Curse eher an den „Metroidvania“-Ablegern orientiert. Bedeutet: Fortschritt durch neue Fähigkeiten, freischaltbare Bereiche und ein stärkerer Fokus auf Erkundung statt reiner Action.

 

Die Geschichte führt euch ins Paris des 15. Jahrhunderts, wo ein neuer Belmont gegen eine finstere Bedrohung antritt und sich durch von Monstern heimgesuchte Straßen kämpfen muss.

 

TRAILER

 

06.04.2026

Yoshihisa Kishimoto gestorben – Double-Dragon- und Kunio-kun-Schöpfer wurde 64 Jahre alt

Die Gaming-Welt muss Abschied nehmen: Yoshihisa Kishimoto ist am 2. April 2026 im Alter von 64 Jahren verstorben. Bekannt wurde dies durch einen Facebook-Beitrag seines Sohnes, der sich emotional für alles bedankte, was sein Vater für ihn getan hat – und gleichzeitig den Wunsch äußerte, dass seine Werke weiterhin gespielt und geschätzt werden. Besonders hob er dabei die Reihe rund um Kunio-kun hervor, die im Westen unter anderem als River City bekannt wurde.

 

Kishimoto war eine prägende Figur der Arcade-Ära der 80er-Jahre. Seine Karriere begann bei Data East, wo er an actionlastigen Titeln wie Cobra Command und Road Blaster beteiligt war. Den wirklichen Durchbruch schaffte er jedoch bei Technos Japan. Dort entwickelte er mit Nekketsu Kōha Kunio-kun eine Reihe, die mit ihrem ruppigen Charme und ihrem einzigartigen Stil den Grundstein für zahlreiche Ableger legte – von Schulhof-Schlägereien bis hin zu Sport-Spin-offs.

 

Sein größter Meilenstein folgte 1987 mit Double Dragon. Das Spiel gilt bis heute als einer der wichtigsten Vertreter des Beat-’em-up-Genres und prägte eine ganze Generation von Prügelspielen. Die Mischung aus Koop-Gameplay, urbanem Setting und direkter Action wurde zum Vorbild für viele spätere Klassiker.

 

Auch Jahrzehnte später blieb Kishimoto seinem Werk verbunden. Mit Double Dragon IV kehrte er 2017 noch einmal als Game Director zurück und knüpfte bewusst an die Wurzeln der Serie an – ein seltenes Beispiel dafür, dass ein Schöpfer nach so langer Zeit wieder aktiv an seiner eigenen Legende mitarbeitet.

 

Mit Yoshihisa Kishimoto verliert die Branche einen Entwickler, der das Beat-’em-up-Genre nicht nur mitgestaltet, sondern entscheidend geprägt hat. Seine Spiele stehen bis heute für eine Zeit, in der Arcade-Action simpel, direkt und kompromisslos unterhaltsam war – und genau deshalb unvergessen bleibt.

 

01.04.2026

Super Mario hebt wieder ab – Galaxy-Film steuert auf Mega-Kinostart zu

Es gibt diese Momente, in denen man als Spieler sofort wieder Kind ist. Controller in der Hand, bunte Welten vor Augen – und irgendwo im Hintergrund dudelt die typische Mario-Melodie.

 

Genau dieses Gefühl will der kommende Super Mario Galaxy Movie erneut auf die große Leinwand bringen – und alles deutet darauf hin, dass das Publikum wieder geschlossen mitgeht.

 

Denn schon vor dem offiziellen Start zeichnet sich ab: Der Film steuert auf einen der größten Kinostarts des Jahres 2026 zu. Brancheninsider rechnen aktuell mit einem Einspielergebnis von über 160 Millionen Dollar allein in den ersten Tagen in den USA – und selbst das gilt noch als eher vorsichtige Prognose. Damit würde sich der neue Mario-Streifen direkt an die Spitze der diesjährigen Kinocharts katapultieren und einmal mehr zeigen, wie unfassbar stark diese Marke immer noch ist. Egal ob alte Hasen, die mit dem Klempner aufgewachsen sind, oder die neue Generation – Mario funktioniert einfach. Punkt.

 

Ganz ohne Frage: Der Erfolg ist so gut wie sicher. Trotzdem schwingt ein kleiner Realismus mit. Der erste große Mario-Kinofilm aus dem Jahr 2023 war ein absoluter Ausnahmehit und hat weltweit über eine Milliarde Dollar eingespielt. Diesen Überraschungseffekt kann der neue Film naturgemäß nicht mehr liefern. Oder anders gesagt: Der erste Film war der große Knall – der neue Teil ist eher ein sauber geplanter, aber nicht minder beeindruckender Raketenstart.

 

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