G-Rebels Gamescom Preview

Veröffentlichung: November 2025 o. G.

 

Entwickler: Reakktor Media

Plattformen: PC

Genres: Action, Simulation

Herausgeber: Senatis

 

Eigentlich war nur ein offizielles 30-minütiges Gespräch mit Martin Schwiezer, Game Director und Gründer von Reakktor, angesetzt. Doch aus einer halben Stunde wurde fast eine volle Stunde – und selbst danach wäre noch genug Gesprächsstoff übrig gewesen. Das lag nicht nur an Schwiezers Begeisterung, sondern vor allem am Spiel selbst: G-Rebels wirkt schon jetzt wie ein Überraschungskandidat der kommenden Jahre.

Der Kreis schließt sich

Ein Termin, der länger dauern musste

Eine Stadt voller Neonlichter und Geheimnisse

Herzstück von G-Rebels ist die gigantische, dystopische Metropole. Sie ist in vier große Stadtteile und 21 zusätzliche Umgebungen aufgeteilt, die man nach und nach freischaltet. Wer dem roten Faden der Hauptkampagne folgt, erlebt rund sieben Stunden Story – mit Nebenmissionen sogar bis zu zwanzig. 

 

Doch man kann sich auch frei treiben lassen: Nebenaufträge annehmen, herumfliegende Vehikel scannen oder als Gesetzeshüter gesuchte Piloten aufspüren.

Dabei überzeugt vor allem das atmosphärische Design. Regen prasselt realistisch auf den Boden, Pfützen bilden sich, Neonlichter spiegeln sich auf nassen Straßen.

Wer höher aufsteigt, durchbricht die Wolkendecke und taucht in ein anderes Szenario ein: Über den Wolken strahlt die Sonne, und nur noch die Spitzen der Wolkenkratzer ragen wie Stachel in die Helligkeit.

 

 Der Wechsel von Tag und Nacht, von Regen und klaren Sternenhimmeln, verleiht dem Spiel eine beeindruckende Dynamik.

Action mit Tradition und frischen Ideen

Das Spielprinzip klingt im Kern simpel: fliegen, kämpfen, Beute sammeln, aufrüsten. Doch die Details machen den Unterschied.

 

Upgrades: Nicht nur Waffen werden stärker oder Raketen präziser. Auch die Skyblade selbst entwickelt sich weiter: schnellere Geschwindigkeit, stabilere Schilde, weniger Überhitzung.

 

Fähigkeiten: Mit Spezialkräften kann man in brenzligen Momenten Schaden halbieren oder kurzzeitig das Blatt wenden. Doch Vorsicht: Die Abklingzeiten sind lang und zwingen zu taktischem Einsatz.

 

Hacking: Manche Schiffe lassen sich kurzzeitig übernehmen, um andere anzugreifen – bevor man sie wieder sich selbst überlässt.

 

Das sorgt für eine Mischung aus klassischem Dogfight-Gameplay und strategischen Entscheidungen, die weit über „nur ballern“ hinausgehen.

Fahndungslevel und freie Erkundung

Wie in GTA gibt es ein Fahndungssystem. Ein unüberlegter Schuss – und schon erscheint der erste Stern. 

Schwiezer selbst demonstrierte das auf der Gamescom mit einem unschuldigen Piloten. Sekunden später stieg unser Fahndungslevel auf Stufe 1. 

Mit steigenden Stufen wächst die Bedrohung, bis hin zu massiven Gegnerschwärmen, die den Spieler jagen.

 

Wer sich abseits der Kämpfe bewegen will, kann die Schnellreisefunktion nutzen, die mich an Freelancer erinnert. Einmal gestartet, richtet sich die Skyblade automatisch aus und beschleunigt zum Ziel. Ob man dabei – wie im Vorbild – auch aus der Reise herausgerissen werden kann, blieb offen. 

 

Vielleicht eine Überraschung für die finale Version? Vielleicht wird aber auch diese Anregung gelesen und mit eingebaut? 

Giganten über der Stadt

Besonders eindrucksvoll sind die gigantischen Schiffe, die wie Sternenzerstörer über der Stadt schweben. Frühzeitig sollte man sich mit ihnen besser nicht anlegen. 

 

Doch schon ihre bloße Präsenz verleiht der Metropole eine beklemmende Wucht. 

 

Bei unserer Tour durften wir sogar eine Werft erkunden, in der diese Kolosse hergestellt werden – ein Moment, der die Dimensionen von G-Rebels greifbar machte.

 

Details wie Schweißarbeiten am Rumpf der Kolosse, sind bereits in Planung und werden vor Veröffentlichung eingefügt.

Blade Runner trifft G-Police

Die Einflüsse von Blade Runner und G-Police sind unverkennbar. 

 

Die dichten Häuserschluchten, die flackernden Reklametafeln, die neongetränkten Straßenschluchten – alles schreit nach Cyberpunk-Atmosphäre.

 

Gleichzeitig erinnern die Verfolgungsjagden und Dogfights an Psygnosis’ Klassiker, während die offene Struktur an Freelancer anknüpft.

 

Die Soundkulisse konnten wir auf der Gamescom nicht erleben. Doch in der Steam-Demo machte sich sofort ein vertrauter Vangelis-Vibe breit, der die Assoziationen zu Blade Runner endgültig zementierte.

Fazit: Der Kreis schließt sich

G-Rebels vereint Einflüsse, die mich persönlich seit Jahren begleiten: Neocron, G-Police, Blade Runner. 

 

Alles Elemente, die ich in meiner Jugend verschlungen habe. Und nun sitze ich mit Martin Schwiezer, dem kreativen Kopf hinter Neocron und Reakktor, zusammen – und er packt viele dieser Facetten in ein neues Spiel.

 

Der Kreis schließt sich. Und wenn G-Rebels hält, was es verspricht, könnte hier nicht weniger als ein neuer Überraschungshit entstehen.

 

Hier gibt es die Demo von G-Rebels auf Steam.

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