Endzone 2 Review 
( Version 1.0 )

Veröffentlichung: 24.Juli.2025 ( Version 1.0 )

 

Entwickler: Gentlymad Studios

Plattformen: PC

Genres: Simulation, Strategie

Herausgeber: Assemble Entertainment

Getestet: PC

Endzone 2 – Harte Zeiten, gutes Spiel?

Ein Neuanfang im Nirgendwo

In Endzone 2 geht’s wieder ums nackte Überleben. Die Welt ist im Eimer, und wir sind verantwortlich dafür, dass eine Handvoll Leute irgendwo im Nichts wieder Fuß fasst. Wasser, Nahrung, Schutz vor Strahlung – der Klassiker halt. Was neu ist: Man baut nicht nur eine Siedlung, sondern gleich mehrere an verschiedenen Orten. Das ist cool, bringt aber auch ordentlich Kopfarbeit mit sich. Wer’s gerne komplex mag, ist hier genau richtig. Wer lieber entspannt Häuschen setzt, wird schnell ins Schwitzen kommen.

Der Bus rollt… irgendwie

Ein großes neues Feature sind die Expeditionen: Mit einem Bus kurvt man durch die Weltkarte, entdeckt neue Gebiete, plündert Ruinen oder baut Ressourcen ab. Klingt spannend, fühlt sich aber nicht ganz rund an. Die Steuerung auf der Karte ist manchmal etwas hakelig, und unterwegs muss man ziemlich viel Kleinkram managen. Es fehlt ein bisschen der Flow – als hätte man sich ein bisschen zu viel vorgenommen. Trotzdem: Wenn’s mal läuft, ist das Erkunden ziemlich reizvoll.

Technik & Einstieg: Zäh, aber stabil

Läuft das Spiel? Ja, eigentlich schon. Keine größeren Abstürze oder nervigen Bugs – technisch ist das Ding stabil. Aber der Einstieg ist… sagen wir mal… langatmig. Das Tutorial zieht sich ganz schön, und wer direkt loslegen will, braucht Geduld. Auch die Menüs könnten klarer sein – man findet nicht immer sofort, was man sucht. Hier wäre weniger manchmal mehr gewesen.

Stimmungsvoll, aber manchmal etwas zu grau

Optisch macht Endzone 2 einiges richtig. Die Welt wirkt rau, kaputt und glaubwürdig – das passt zur Stimmung. Staubstürme, verfallene Gebäude, rostige Windräder – alles schick inszeniert. Aber die Übersicht leidet drunter: Viele Sachen sehen sich ähnlich, und gerade in größeren Siedlungen wird’s schnell unübersichtlich. Ein bisschen mehr Kontrast oder bessere Icons hätten da echt geholfen.

Spielspaß mit leichten Wiederholungen

Wer Aufbaustrategie liebt, wird in Endzone 2 viel zu tun haben. Produktionsketten optimieren, Katastrophen abwenden, neue Siedlungen planen – das macht Laune. Aber irgendwann merkt man: Viele Abläufe wiederholen sich. Man kennt die Gebäude, man kennt die Probleme – und dann fehlt ein bisschen die Spannung. Eine stärkere Story oder mehr Events hätten hier echt gutgetan.

Fazit: Kein Hochglanz, aber ein gutes Ding mit Potenzial

Endzone 2 ist vielleicht kein Spiel für jeden – aber wer auf fordernde Aufbaustrategie steht, wird hier ordentlich was zu tun haben. Es ist nicht besonders einsteigerfreundlich, manches wirkt ein bisschen umständlich, und die Übersicht geht bei größeren Siedlungen auch gern mal flöten. Trotzdem: Wenn man einmal drin ist, macht’s richtig Bock.

Die Kombination aus Ressourcenmanagement, Katastrophen und dem Erkunden der Welt hat was. Klar, es wiederholt sich irgendwann ein bisschen, aber bis dahin hat man schon viele coole Momente erlebt. Es ist so ein Spiel, das nicht perfekt ist – aber ehrlich. Eher was für Fans als für Gelegenheitszocker, aber genau darin liegt auch sein Charme. Wer dranbleibt, wird belohnt.

 

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