Dune Awakening Review

Veröffentlichung: 10. Juni 2025

 

Entwickler: Funcom

Plattformen: PC

Genres: MMO-Rollenspiel

Herausgeber: Funcom

Getestet: PC

Arrakis – eine Welt aus Sand, Hitze und Geheimnissen. Mit Dune: Awakening wagen sich die Entwickler von Funcom an die gewaltige Aufgabe, das legendäre Sci-Fi-Universum von Frank Herbert in ein Online-Survival-MMO zu übertragen. Zwischen Sandwürmern, Spice-Sucht und politischen Intrigen sollen sich die Spieler in einer offenen Welt behaupten, die so gnadenlos wie faszinierend ist.

Zugegeben: Aufgrund des gewaltigen Umfangs haben wir es (noch) nicht bis ins ultimative Endgame geschafft – zu groß ist diese Wüste, zu tief das System aus Crafting, Fraktionen und Überlebenskampf. Aber keine Sorge: Wir haben alle bisherigen Eindrücke, Stärken und Schwächen in einem kompakten, anschaulichen Test für euch zusammengefasst. Und trotz aller Sandstürme lässt sich bereits jetzt erkennen, ob Dune: Awakening eine Reise nach Arrakis wert ist.

Der Wüstenplanet Arrakis. Auch bekannt als Dune

Willkommen auf Arrakis, wo der Sand knirscht, das Wasser knapp ist und dir jederzeit ein 50-Meter-Wurm unter den Füßen wegbrechen kann. Dune: Awakening wirft dich ohne großes Geplänkel mitten in die Einöde – und das ist erstmal ziemlich beeindruckend.

Die Welt ist riesig, karg, bedrohlich – aber nie langweilig. Überall gibt’s was zu entdecken: alte Ruinen, Spice-Vorkommen, andere Überlebende und natürlich das permanente Gefühl, dass du eigentlich fehl am Platz bist. Mission geglückt: Arrakis fühlt sich fremd an – und genau das soll es auch.

Das Spice muss fließen

Was Zucker im Kaffee ist, ist Spice in diesem Spiel: essenziell. Ob du es sammelst, handelst oder darum kämpfst – ohne Spice läuft hier nichts. Doch bevor du in den Reichtum eintauchst, musst du erstmal überleben. Und das heißt: Essen, trinken, schwitzen.

Der Survival-Part ist klassisch, aber solide. Du sammelst, baust, crafst und hoffst, dass dir beim Buddeln nicht gerade ein Wurm den Hintern wegfrisst. Klingt stressig? Ist es auch. Aber irgendwie macht’s trotzdem Spaß – besonders, wenn du langsam besser wirst und deine ersten eigenen Strukturen hochziehst.

Angst ist der Geist-Killer

Kämpfen in Dune: Awakening fühlt sich anfangs ein bisschen wie Sand im Getriebe an – etwas steif, nicht besonders elegant. Aber mit besserer Ausrüstung und ein bisschen Eingewöhnung wird’s deutlich spaßiger.

Besonders cool: Du weißt nie, ob der Typ am Horizont dir gleich hilft oder dein ganzes Camp auseinander nimmt. PvE und PvP gehen fließend ineinander über – das sorgt für Spannung, aber auch für Frustmomente. Wer keine Lust auf Player-Gemetzel hat, wird ein bisschen Geduld brauchen. Aber hey: Das Spice will schließlich erkämpft werden.

Du bist das Ergebnis einer Billion Leben

Dein Charakter entwickelt sich nicht nur äußerlich (Stylische Rüstung? Check!), sondern auch durch Talente, Fraktionsbindung und politische Einflussnahme. Je mehr du dich reinkniest, desto mehr entfaltet sich das System – von kleinen Aufgaben bis hin zu großen Machtspielchen.

Spannend: Du kannst dich richtig spezialisieren. Ob Händler, Krieger, Spion oder Wüsten-Nomade – es gibt viele Wege, Dune: Awakening zu spielen. Und das fühlt sich ziemlich cool an, wenn man irgendwann merkt: „Ich bin nicht mehr das Kanonenfutter von gestern.“

Dies ist nur der Anfang

Wir wären gern tiefer eingestiegen – ehrlich. Aber Dune: Awakening ist ein Zeitfresser mit Komplexitätsschub. Das Endgame haben wir (noch) nicht komplett erreicht, aber der Weg dahin zeigt klar: Da kommt noch richtig was.

Ob riesige PvP-Schlachten, politische Intrigen oder das eigene Spice-Imperium – wer dranbleibt, wird belohnt. Vorausgesetzt natürlich, die Entwickler halten das Niveau und bessern an den richtigen Stellen nach. Aber das Fundament steht – und wackelt (nur) gelegentlich.

Träume sind der erste Schritt zur Realität - Fazit

Wir wären echt gern noch weiter reingetaucht – ehrlich! Aber Dune: Awakening ist ein ziemliches Zeitmonster. Das Endgame? Haben wir (noch) nicht gesehen, weil vorher einfach so viel los ist: Crafting hier, Fraktionen da, plötzlich ist ein Wurm hinter dir her.

Aber das, was wir bisher erlebt haben, zeigt schon ganz gut, wo die Reise hingeht: große PvP-Schlachten, politische Spielchen, vielleicht irgendwann sogar das eigene kleine Spice-Imperium. Klingt fett – und fühlt sich auch so an. Klar, hier und da knarzt noch was, aber der Unterbau steht. Und wenn Funcom dranbleibt, könnte das richtig groß werden.

Für einen absoluten Dune Fan, gibt es keine Grenzen und taucht weiter in ein Land voller Dünen vor. 
 

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