Der Traum beginnt in der Wüste
Der Sand war gnadenlos – und dennoch konnten wir nicht aufhören, uns tiefer hineinzuwagen. In der dreistündigen Beta-Session von Dune: Awakening durfte unser Redakteur Beniam Letoides alias Benjamin in die Rolle eines Überlebenden auf Arrakis schlüpfen. Und eines können wir nach dieser ersten Reise sagen: Die Wüste lebt – und sie fordert uns heraus.
Ein atmosphärischer Einstieg
Schon die ersten Minuten beeindruckten mit der gewaltigen Kulisse von Arrakis. Dünen so weit das Auge reicht, geheimnisvolle Strukturen, schwebende Ornithopter am Horizont und das allgegenwärtige Brummen unter dem Sand – ein Versprechen auf Gefahr. Spielerisch orientiert sich Dune: Awakening an bekannten Survival-Elementen: Ressourcen sammeln, Ausrüstung craften, Basis errichten. Doch durch das Dune-Setting bekommt das alles eine neue Tiefe.
Die Wüste nimmt – und gibt
Unser Redakteur versuchte sich zunächst vorsichtig – das HUD spärlich, das Inventar leer. Doch nach kurzer Zeit wurde klar: Nur wer wagt, gewinnt. Die Begegnungen mit anderen Spielern verliefen überraschend kooperativ, man teilte Spice-Funde, warnte vor Sandwürmern, unterstützte sich bei Angriffen durch feindliche KI-Banden.
Technik: Noch nicht ganz auf Hochglanz
Wie bei vielen Betas offenbarte sich auch hier, dass noch nicht alles rund läuft. Beniam berichtete von gelegentlichen Clipping-Fehlern, Texturen, die zu spät luden, und einem flackernden Himmel bei bestimmten Lichtverhältnissen. Auch andere Tester bestätigten dies in den Foren: „Manchmal sieht die Wüste aus wie ein Traum – und manchmal wie ein Fehler in der Matrix.“ Dennoch: Nichts davon war spielentscheidend, und die Entwickler zeigten sich bereits reaktionsschnell im Umgang mit dem Feedback.
Sounddesign & Atmosphäre – großes Kino
Was Dune: Awakening jedoch schon jetzt meisterhaft beherrscht, ist Atmosphäre. Der Soundtrack trägt das Erbe der Vorlage würdig weiter, mit wabernden Synth-Flächen, orientalisch inspirierten Klängen und monumentalen Momenten, wenn der erste Sandwurm sich erhebt. Die Vertonung wirkt durchdacht, das UI minimalistisch, aber stilvoll. Man spürt, dass das Entwicklerteam Dune verstanden hat – und liebt.
Retro Aktiv meint:
Die ersten Stunden auf Arrakis haben uns nicht nur überrascht, sondern gepackt. Dune: Awakening ist noch nicht fertig – aber es hat bereits einen eigenen Charakter, eine spürbare Vision. Wer sich für Sci-Fi, Survival-Games und die Welt von Dune interessiert, sollte dieses Spiel im Auge behalten.
Trotz kleiner technischer Macken ist Dune: Awakening bereits jetzt ein atmosphärisches Erlebnis. Wir freuen uns auf mehr – und werden natürlich weiter berichten, sobald der Sand uns wieder ruft.






