Veröffentlichung: 17. September 2025

 

Entwickler: BoomBit

Plattformen: PC

Genres: Simulation

Herausgeber: BoomBit

Getestet: Steam

 

 

Blinker links, Spaß rechts – Fahrschule für den Bildschirm

Ich hab den Führerschein in der Tasche, seit Jahren Routine auf echten Straßen – und dann soll ich mich ernsthaft hinsetzen und Car Driving School Simulator spielen? Gut, ich hab’s gemacht. Und sagen wir mal so: Es war… interessant.

Missionen zwischen Frust und Fleiß

Das Spiel will dir beibringen, wie man sich im Straßenverkehr verhält. Blinker setzen, an roten Ampeln stehenbleiben, bei Regen das Licht einschalten – alles dabei. Auf dem Papier klingt das super. In der Praxis fühlt es sich aber eher an, als würde man in einem Plastik-Auto im Kinderparadies hocken.

 

Lenkung weich wie Kaugummi, Bremsen ohne Wumms und null Gefühl fürs Gewicht des Fahrzeugs. 

 

Wer echtes Autofahren kennt, merkt sofort: Das hier ist mehr „Fahrrad mit Motorgeräusch“ als Fahrsimulator.

Ein Gag für Anfänger – kein Ersatz fürs Original

Die größte Geduldsprobe ist die KI. Autos, die aus dem Nichts bremsen, plötzlich quer auf der Straße stehen oder ohne Blinker abbiegen – ich fühlte mich weniger in einer Fahrschule und mehr auf einer deutschen Landstraße an einem Samstagabend. 

 

Nur mit dem Unterschied, dass man im Spiel dafür auch noch bestraft wird. Strafpunkte hagelt es schneller, als man „Parklücke“ sagen kann – oft sogar dann, wenn man gar nichts falsch gemacht hat.

 

 

 

„Süffig, aber mit Nachhall“ – Schwächen & Langzeitpotenzial

Die Vielfalt an Szenarien ist theoretisch nett: Kalifornien, Tokio, Norwegen – dazu verschiedene Autos bis hin zum Bus. Klingt abwechslungsreich, ja. 

 

Aber bei Regen oder Dunkelheit verschwimmen die Fahrbahnmarkierungen so sehr, dass man kaum noch erkennt, wo man eigentlich hin soll. 

 

Und zack: wieder Strafpunkte. Parkmissionen sind das nächste Kapitel der Leidensgeschichte – wer dachte, dass virtuelles Einparken entspannter ist als in echt, der irrt.

Fazit: Ein Gag für Anfänger – kein Ersatz fürs Original

Unterm Strich: Car Driving School Simulator ist nett für alle, die mal reinschnuppern wollen, wie es ist, Regeln zu befolgen, ohne gleich eine echte Karre zu schrotten. 

 

Für Leute mit Führerschein wie mich ist es eher ein Kuriosum. 

 

Die Grafik wirkt alt ( Aber OK ), die Physik ist schwach, die KI nervt. Spaßig für ein paar Runden, mehr aber auch nicht.

 

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